Ausführliche Erklärung
1. Lösung der Fragmentierung zwischen Systemen
Quant geht ein zentrales Problem in der digitalen Finanzwelt an: isolierte Systeme. Mit der Weiterentwicklung von Finanzsystemen durch digitale Zentralbankwährungen (CBDCs), tokenisierte Vermögenswerte und verschiedene Blockchains können diese Systeme oft nicht miteinander kommunizieren. Overledger von Quant fungiert als universeller Verbindungsbaustein, eine Art „Orchestrierungsschicht“, die den Austausch von Werten und Daten zwischen den Systemen ermöglicht. Man kann es mit dem TCP/IP-Protokoll vergleichen, das das frühe Internet vereinheitlichte – daher wird Quant auch als das „TCP/IP der Blockchains“ bezeichnet (CoinMarketCap).
2. Das Overledger OS und der QNT-Token
Anstatt eine weitere Blockchain zu entwickeln, hat Quant das erste Blockchain-Betriebssystem geschaffen. Overledger stellt eine standardisierte API-Schicht bereit, die es Entwicklern ermöglicht, ihren Code einmal zu schreiben und auf mehreren Blockchains gleichzeitig einzusetzen. Um auf das Netzwerk zuzugreifen und MApps zu erstellen, müssen Nutzer QNT-Token besitzen. Diese Token werden verwendet, um Lizenzen und Netzwerkgebühren zu bezahlen. Zahlungen in herkömmlicher Währung (Fiat) werden in QNT umgewandelt und anschließend gesperrt, was aufgrund der festen maximalen Gesamtmenge von 14,6 Millionen Token einen deflationären Effekt erzeugt.
Fazit
Quant ist eine Infrastruktur auf Unternehmensniveau, die darauf ausgelegt ist, die wachsenden Silos im globalen Finanzsystem zu überbrücken. Der QNT-Token dient dabei als unverzichtbares Zugangs- und Zahlungsmittel. Angesichts der zunehmenden Bedeutung tokenisierter Vermögenswerte stellt sich die Frage, wie effektiv Quant’s Overledger als Standardlösung für das neue Finanzinternet etabliert werden kann.