Ausführliche Erklärung
1. Sicherheitsverbesserungen & Wiedereröffnung der Bridge (Oktober 2025)
Überblick: Dieses wichtige Update hat die Shibarium Plasma Bridge für BONE-Transfers nach einer einmonatigen Sperrung wieder geöffnet. Dabei wurden neue Schutzmechanismen eingeführt, die zwar die Übertragung verlangsamen, aber die Sicherheit deutlich erhöhen. Nutzer können nun BONE zwischen Ethereum und Shibarium mit zusätzlichem Schutz transferieren.
Nach einem Angriff auf die Bridge im September 2025, bei dem 4,1 Millionen US-Dollar entwendet wurden, hat das Kernteam unter Leitung von Kaal Dhairya zusammen mit der Firma Hexens eine umfassende Sicherheitsüberprüfung durchgeführt. Die Wiedereröffnung brachte zwei wesentliche Änderungen: eine verpflichtende 7-tägige Verzögerung bei Auszahlungen, damit verdächtige Transaktionen erkannt und gestoppt werden können, sowie eine aktive Blacklist von Adressen auf der Bridge-Ebene, um bekannte betrügerische Wallets zu blockieren. Diese Maßnahmen wurden vor dem Einsatz ausführlich auf öffentlichen Testnetzwerken geprüft.
Bedeutung: Das ist positiv für BONE, da es zeigt, dass das Team Sicherheit ernst nimmt und eine wichtige Funktion – den Token-Transfer zwischen Netzwerken – wiederhergestellt hat. Die neuen Schutzmechanismen erhöhen die Widerstandsfähigkeit gegen Diebstahl, was für das Vertrauen der Nutzer langfristig entscheidend ist.
(Bitcoinist)
2. Migration der wichtigen RPC-Infrastruktur (Oktober 2025)
Überblick: Dieses Update forderte alle Nutzer und Entwickler auf, innerhalb von zwei Wochen auf einen neuen Netzwerk-Endpunkt umzusteigen, um die alte Verbindung abzuschalten und so eine dezentralere und zuverlässigere Infrastruktur zu schaffen.
Am 31. Oktober 2025 wurde über die Shibarium-Community-Kanäle bekanntgegeben, dass der Remote Procedure Call (RPC) Dienst des Netzwerks zu einem neuen Anbieter gewechselt wurde. RPCs sind essenziell, damit Wallets und Anwendungen mit der Blockchain kommunizieren können. Der alte öffentliche RPC-Endpunkt wurde dauerhaft deaktiviert, was ein Upgrade erforderlich machte, um weiterhin Zugriff auf das Netzwerk zu haben. Diese Maßnahme ist Teil einer Strategie, einzelne Ausfallpunkte zu vermeiden.
Bedeutung: Für BONE ist das neutral, da es sich um eine notwendige technische Verbesserung im Hintergrund handelt. Für die Nutzer bedeutet es langfristig ein stabileres und zuverlässigeres Shibarium-Netzwerk mit weniger Ausfallrisiken. Entwickler mussten ihre Anwendungen entsprechend anpassen.
(Cointribune)
3. Sicherung von Verträgen & Schlüsseln nach dem Angriff (September 2025)
Überblick: Als Reaktion auf einen Angriff, bei dem Validator-Schlüssel kompromittiert wurden, haben die Entwickler Notfallmaßnahmen ergriffen, um 4,6 Millionen gestohlene BONE einzufrieren und eine umfangreiche Schlüsselrotation durchzuführen.
Am 12. September 2025 nutzte ein Angreifer einen sogenannten Flash-Loan, um die Mehrheit der Validator-Power zu erlangen. Das Team reagierte innerhalb von 10 Tagen mit einem Notfall-Update im StakeManager-Vertrag, das den Einsatz des Angreifers entfernte und die legitimen Nutzergelder wiederherstellte. Außerdem wurden über 100 Schlüsselverträge auf hardwaregesicherte Multisignatur-Wallets übertragen und alle Validator-Signierschlüssel komplett ausgetauscht. Weitere Schutzmechanismen, wie eine 24-Stunden-Verzögerung bei Checkpoints, wurden in den Konsensmechanismus integriert.
Bedeutung: Das ist positiv für BONE, da es zeigt, dass das Entwicklerteam auch unter Druck schnell und effektiv handeln kann, um das Netzwerk zu schützen. Trotz des schweren Angriffs konnten durch schnelle Sicherheitsupdates weitere Schäden verhindert und Wiederholungen erschwert werden.
(Yahoo Finance)
Fazit
Die Entwicklung des BONE-Codes ist geprägt von einer reaktiven Sicherheitsverstärkung, die eine große Schwachstelle in eine stabilere Netzwerkstruktur verwandelt hat. Während die jüngsten Maßnahmen lobenswert sind, bleibt abzuwarten, ob künftig proaktive Innovationen und neue Funktionen im Vordergrund stehen, um die nächste Wachstumsphase voranzutreiben.